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Windsurfboards

Adrenalinkick bei voller Gleitfahrt oder nervenaufreibendes Herumtreiben – darüber entscheidet die Wahl eines richtigen Windsurfboards. Im Folgenden soll Dir diese Wahl erleichtert werden: Welchen Shape und welches Volumen sollte man am besten wählen? Lohnt sich die Carbon Variante? ...und was unterscheidet ein Freeride- von einem Freerace-Board?

Für eine erste Orientierung: Der „Shape“ bezeichnet die Bauart des Boards. Beispielsweise ob es sich um ein Freeride- oder Einsteigerboard handelt. Das Volumen gibt den Auftrieb des Boards an (gemessen in Litern).

Bauarten

Im Wesentlichen gibt es drei Bauarten von Windsurfboards: Holz, Epoxy und Carbon. Bezeichnet sind diese oft als Full Wood Sandwich (FWS), Epoxy Sandwich (ES) oder Carbon Sandwich (CS). Diese unterscheiden sich hauptsächlich im Gewicht. Das kann bei größeren Boards einen 2 Kilogramm Unterschied zwischen den Bauweisen ausmachen. Man sollte dabei immer abwägen, ob einem das geringere Gewicht den Aufpreis wert ist. Gerade Anfänger und Aufsteiger fahren den Unterschied nicht so stark heraus. An Land lassen sich leichtere Boards merklich besser handeln, doch auf dem Wasser ist der Unterschied erst ab höherem Fahrer Können spürbar. Durch geringeres Gewicht gleiten die leichteren Boards etwas schneller an, durch und reagieren insgesamt agiler.

Deshalb unser Tipp: Wer ein gewisses Level an Ambitionen hat oder bereits gut surft, sollte sich gut überlegen ein Board mit Holz- oder Carbon-Kern zu kaufen (Carbon ist am leichtesten, aber auch am teuersten, gefolgt von Holz- und Epoxy-Boards). Anfänger und Aufsteiger können jedoch getrost zur Epoxy-Version greifen.

Und nun zu den unterschiedlichen Shapes:

Einsteigerboard

Als Anfänger fällt die Wahl unausweichlich auf ein Einsteigerboard. Diese zeichnen sich durch eine sehr breite, lange und dadurch kippstabile Bauart aus. Statt frustriert an seinem eigenen Können zu Zweifeln, kann ein gutes Einsteigerbrett die Lerngeschwindigkeit in der ersten Zeit drastisch erhöhen. Es gibt Boards mit einer „Center-Fin“ oder auch einem Schwert. Diese Stabilisierung in der Boardmitte hilft, nicht abzutreiben und stabilisiert das Board zusätzlich.

Als Faustregel für das Volumen gilt: Körpergewicht + 50-100 Liter = Empfohlenes Boardvolumen

Nach den ersten Schritten sehnen sich viele schnell nach einem schnelleren Freerideboard. Kleinere Aufsteigerboards mit einklappbarer Finne haben oft ähnliche Eigenschaften wie größere Freerideboards. Wer also schnell, viele Wasserstunden sammelt, sollte ein etwas kleineres Einsteigerboard wählen, welches dann auch später zum Freeriden benutzt werden kann. Aber nicht vergessen: Je kleiner, desto wackeliger!

Freerideboard

Die ersten Halsen stehen, Speed-Duelle, frühes Angleiten und der Wasserstart. Das alles bekommt man mit einem Freerideboard - das perfekte zweite Board jeder Surflaufbahn. Aber auch Fortgeschrittene und Pro’s greifen gerne zu Freerideboards für Binnengewässer ohne viel Welle. Die Boards verzeihen viele Fehler und laufen gut Höhe. Je nach Könnensstufe empfiehlt sich ein Board, das für Aufsteiger etwa 60-90 Liter mehr Volumen als das Körpergewicht hat, für Pro’s etwa 20-50 Liter mehr Volumen als das Körpergewicht hat.

Freestyleboard

Der Shape dieser Boards ist auf schnelle Rotationen und Sprünge aus flachem Wasser ausgelegt. Die weichen, runden Kanten des Boards helfen dabei die Rotation einzuleiten. Dadurch reagieren diese Boards auch besonders direkt und schnell. Schon kleine Bewegungen ändern die Fahrtrichtung. Normalerweise sind die Boards mit dicken, weichen Fußpads und einer mittigen, nicht verstellbaren Schlaufen Position ausgestattet. Auffällig bei Freestyle-Boards ist das extrem dicke Heck, was viel Auftrieb bietet und die Bretter sehr schnell angleiten lässt. Die optimale Literzahl hängt hier völlig vom Gewicht des Fahrers ab. Die meisten Boards haben aber zwischen 85 und 110 Liter Volumen. Optimal für alle, die viel im Flachwasser unterwegs sind und mehr als nur „powerhalsend“ die Fahrtrichtung wechseln.

Waveboard

Radikale Sprünge und Abreiten der Welle – das zeichnet ein Waveboard aus. Der Shape an der Unterseite des Boards ermöglicht enge Turns in der Welle. Es gibt Boards mit Single-, Twinser-, Thruster- und Quad-Finnen Set-Up. Also einer, zwei, drei oder vier Finnen. Diese haben unterschiedlichste Vor- und Nachteile. (Mehr Informationen gibt es in der Beratung für Finnen). Je nach Bedingungen und Gewicht empfehlen sich hier Boards zwischen 75 und 100 Liter. Größere Boards eigenen sich eher für kleinere Wellen oder auch Flachwassergebiete bei extrem starkem Wind. Kleinere Größen sind für große Wellen und radikaleres Abreiten der Welle gedacht. Die meisten Hersteller führen verschiedene Arten von Waveboards (von radikalen, kleinen Modellen bis zu Allroundern). Da heißt es ausprobieren, welches Modell sich in den heimischen Bedingungen am besten anfühlt.

Freemoveboard

Der Alleskönner. Freemove-Boards versuchen die besten Eigenschaften von Freeride, Freestyle und Wave in ein Board zu packen. Gleitfahrten auf Binnengewässer, kleine Sprünge oder mal einen Ausflug in hüfthohe Wellen sind für diese Boards kein Problem. Der Shape an der Unterseite dieser Boards ist mäßig stark gebogen. Dadurch wird die Balance zwischen Geschwindigkeit und Drehfreudigkeit gesucht. Jeder Hersteller hat hierbei einen etwas anderen Schwerpunkt. Meist kommt diese Boardklasse mit Single-Fin Set-Up und 90-120 Liter Volumen. Kleinere Größen werden oft als Freestyle-Wave oder Free-Wave Boards klassifiziert. Der Hauptunterschied ist dabei meist der etwas größere Fokus auf Drehfreudigkeit, an sich entspringen aber beide der Idee eines Boards für alle Bedingungen. Wer allerdings einen eindeutigen Fokus auf Wave-Riding oder Freestyle-Moves setzt, sollte sich eher die jeweiligen Boards anschaffen.

Slalom-/Raceboard

Maximale Geschwindigkeit – das ist das höchste Gebot für alle Shapes dieser Boardklasse. Konzipiert, um mit höchst möglicher Geschwindigkeit die Ziellinie zu überfahren. Dabei werden Drehfreudigkeit und Komfort eher nebensächlich. Typischerweise haben diese Boards ein breites Heck, einen flachen Shape auf der Unterseite und werden mit langen Finnen gefahren, die zusätzlich die Geschwindigkeit erhöhen und „Spin-Outs“ vermeiden. Dank der weit außen verbauten Fußschlaufen lässt sich hoher Kantendruck aufbauen. Um ein Slalom – oder Raceboard zu beherrschen sollte man technisch fit sein. Diese Boards verzeihen wenig Fehler, sind aber auch schneller als alle anderen Shapes, wenn man sie richtig surft. Aufsteiger, die sich an den Slalombereich herantasten sind daher besser beraten zu einem Freerace Board zu greifen. Diese haben teils Eigenschaften der Slalom/-Raceboards sind aber etwas leichter zu fahren. Entscheidend für die Fahreigenschaften dieser Boardklasse ist die Breite, nicht das Volumen. Als grobe Faustregel gilt: Fahrer mit unter 70 Kilogramm sollten ein Board zwischen 65cm und 75cm wählen. Zwischen 70 und 85 Kilogramm Gewicht sind Boards bis etwa 85cm zu empfehlen und ab 85 Kilogramm Boards zwischen 80cm und 95 cm Breite.

WindSUP’s

Diese Boardklasse bildet eine Symbiose aus StandUpPaddle Boards und Windsurfboards. Dabei gibt es verschiedene Bauarten, die eher aufs SUP-en oder aufs Surfen ausgelegt sind. Meist sind diese Boards mit den Eigenschaften größerer Freeride/Anfänger-Boards vergleichbar. Nur die Breite ist etwas geringer, da diese beim Paddeln bremst. Von vielen Anbietern sind auch aufblasbare Versionen erhältlich. Die Eigenschaften dieser iWindSup’s (inflatable WindSup’s) verbessern sich stetig. Mit diesen WindSUP’s kann man auch bei Flaute oder kleinerer Welle paddeln gehen, sie eigenen sich perfekt für Windsurf Anfänger oder Kids. Wer etwas größere Surfambitionen hat, sollte unbedingt darauf achten, dass die Boards eine richtige „Rail“ haben (etwas schärfere Kanten).