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Kites

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Allgemeine Einführung Kites

Wer vor der Entscheidung steht, sich einen neuen Kite zu kaufen, muss sich heutzutage durch einen wahren Dschungel an Angeboten kämpfen. Egal ob Anfänger oder Profi - für jeden Kiter bietet der Markt den perfekten Kite und die Wahl wird dadurch ungleich schwieriger. Immerhin kann die Wahl des richtigen Kites in den kommenden Sessions für massiv mehr Spaß sorgen. Damit auch Du den besten Kite findest, soll sich der Produktdschungel durch unsere kleine Einführung in die Welt der Kites ein bisschen für Dich lichten.

Klassiches wird beim Kitesurfen zwischen zwei Gruppen an Kites unterschieden, den Softkites die beim Racing und Foiling gerne genutzt werden und den Tubekites die vielseitig einsetzbar sind und einen Großteil der verkauften Kites der letzten Jahre ausmachen.

Softkites

Softkite oder Ram Air Kites kommen im Gegensatz zu den Tubekites ohne aufblasbare Luftröhren aus, womit das lästige Aufpumpen vor der Nutzung wegfällt. Durch die fehlenden Luftröhren ist es allerdings schwieriger, die Softkites nach einem Absturz wieder in die Luft zu bringen. Schon bei wenig Wind bekommt man mit den Softkites ordentlich Druck in die Hände, weshalb diese Art von Kites besonders im Racing und Foil Bereich häufig eingesetzt werden. Einseitig geschlossene Luftkammern füllen sich nach dem Start des Kites mit Wind. Der erzeugte Staudruck in den Kammern hält den Schirm in Form.

Tubekites

Tubekites verfügen über mehrere Luftröhren (Tubes), einem Frontschlauch (Fronttube) der den Kite in Form bringt und mehreren Querschläuchen (Struts) die zur Stabilisierung der Segelfläche in 90° Winkel zum Frontschlauch stehen. Diese Tubes müssen vor der Nutzung mit einem Druck von ca. 0,4-0,6 bar aufgepumpt werden. Bei einem Crash halten die Tubes den Kite über Wasser und erleichtern so den Wasserstart. Innerhalb der Tubekites unterschiedet man zwischen drei Klassen (C-Kite, Bow-Kite & Hybrid-Kite), die sich auf die abweichenden Formen und Flugeigenschaften der Kites zurückführen lassen.

C-Kite

Der C-Kite verdankt seinem Namen seiner typischen C-Form. Die im Gegensatz zu anderen Tubekites kleinere Oberfläche fängt durch die Form bedingt weniger Wind ein. In Kombination mit den fehlenden Waageleinen (birdles) an der Anströmkante haben C-Kites weniger Depower und mehr Zugkräfte auf der Bar. Das direkte Fahrgefühl ist besonders bei Profis und erfahrenen Surfern sehr beliebt. Anfänger wird für die ersten Fahrversuche durch das schwierigere Handling und dem kleineren Windbereich eher zu einem anderen Kite geraten.

Bow-Kite

Durch die bogenförmige Fronttube hat der Bow-Kite ein sehr viel flacheres Profil als der C-Kite. Die indirekte Steuerung wird bei den Bow-Kites von den Waageleinen (birdles) übernommen und sorgt für ein einfaches Depowern des Drachens. Das führt beim Fahren zu großer Sicherheit, da der Surfer auch in schwierigen Situationen die Kontrolle behalten kann. Grade deshalb ist dieser Typus von Kite bei Anfängern sehr beliebt, wird allerdings auch gerne von Fortgeschrittenen und Profis verwendet. Durch die größere Anzahl an Anknüpfpunkten der Leinen am Drachen, ist die Kontrolle und das Fahrgefühl nicht ganz so direkt wie bei einem C-Kite.

Hybrid-Kite

Die Hybrid-Kites kombinieren die Eigenschaften der C-Kites und Bow-Kites. Wie auch bei den Bow-Kites ist die Fronttube durch Waageleinen (birdles) stabilisiert. Die Steuerleinen sind allerdings direkt am Drachen angeknüpft, ähnlich zu den C-Kites. Daraus ergeben sich ein direkteres Flug- und Lenkgefühl sowie geringere Kräfte an der Bar, was besonders bei Fortgeschrittenen Fahrern besonders gern gefahren wird. Allerdings fallen durch dieses Setup auch Fehler wieder schwerer ins Gewicht.