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Trapeze

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Die Grundbedürfnisse an ein Trapez sind unabhängig von der Sportart erst einmal identisch. Qualität, optimale Passform und der richtige Schnitt sind wichtige Kriterien - egal, ob Du auf der Suche nach einem Kite-Trapez oder nach einem Windsurf-Trapez bist.

Das Trapez (englisch: Harness) begleitet Dich bei jeder Session auf dem Wasser und sollte sich ebenso gut an Deinen Körper schmiegen, wie Dein Neoprenanzug.

Die Trapeze der namenhaften Hersteller, wie zum Beispiel Prolimit, ION, Ride Engine, Manera und Mystic, sind qualitativ mittlerweile alle auf einem sehr hohen Niveau. Hier sind es die persönlichen Vorlieben, die für die spätere Kaufentscheidung einer bestimmten Marke ausschlaggebend sind.

Bei den meisten Brands ist die Vielfalt der Trapeze in den letzten Jahren stark gestiegen. Für Dich sehen die Trapeze auf den ersten Blick vielleicht nahezu identisch aus, doch jedes Trapez deckt einen ganz bestimmten Einsatzbereich ab.

Trapeze zum Freeriden sind sehr hoch geschnitten. Dieses sorgt für eine deutliche Entlastung des Rückenbereiches und macht das Surfen komfortabler. Insbesondere bei langen Surftagen auf Flachwasser, wirkt sich die stützende Funktion des Trapezes positiv auf Deinen Körper aus - es ist kräftesparender.

Für den Einsatz im Wave- und Freestyle Bereich werden flach geschnittene Trapeze bevorzugt, die weich und flexibel sind. Hier ist der Fahrstil deutlich aktiver und ein hohes Maß an Bewungsfreiheit ist unabdingbar. Hier muss sich das Trapze jeder erdenklichen Körperdrehung optimal anpassen, ohne Deinen Körper dabei 'einzuschnüren'.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Verschlusssystem (Quickrelease). Hier solltest Du unbedingt darauf achten, dass sich das Trapez auch unter Belastung schnell öffnen lässt.

Was die "Bauweise" anbelangt, unterscheiden wir zwischen zwei Arten: HardShell-Trapeze und Nylon-Trapeze. Das HardShell Trapez hat im Jahre 2016 den Kite- und Windsurf Markt revolutioniert. Seit dem haben die meisten großen Hersteller mindestens ein HardShell Trapez im Sortiment. Ride Engine ist der Vorreiter in diesem Segment und setzt ausschließlich auf die 'harte Schale' im Rückenbereich. Diese soll selbst bei höchster Krafteinwirkung formstabil bleiben, wodurch die auftretende Belastung gleichmäßig auf Deinen Körper verteilt wird. Die verwendeten Materialien der HardShell Trapeze sind sehr unterschiedlich. Vom Materialmix aus Carbon/ Kevlar, bis hin zum extrem steifen PVC ist alles dabei! Prolimt verwendet zum Teil sogar Materialien, die zu 100% recycelt werden können.

Wurde vor einigen Jahren noch explizit zwischen Kite- und Windsurftrapezen differenziert, verschiebt sich dieser Trend immer mehr in Richtung "Multiuse". Das bedeutet, dass Du Dein Trapez für beide Sportarten (Kitesurfen und Windsurfen) gleicher Maßen nutzen kannst. Viele Trapeze werden daher ohne Hakenplatte (auch Spraeder-Bar genannt) ausgeliefert. Hier kannst Du dann individuell entscheiden, ob Du einen Kitehook oder einen Windsurfhook benötigst.

Eine weitere wichtige Unterscheidung liegt in der Art des Trapezes. Möchtest Du ein Hüfttrapez (Waistharness) oder ein Sitztrapez (Seatharness). Es gibt auf diese Frage keine pauschale Antwort und auch in diesem Bereich finden beide Arten ihre Berechtigung. Vielmehr ist es von Deinen Bedürfnissen und Deinem Fahrstil abhängig.

Das Hüftrapez ermöglicht ein leichteres Ein- und Aushaken, als mit einem Sitztrapze. Dadurch würden wir es immer Ein- und Aufsteigern empfehlen. Zudem hast Du mit dem Hüfttrapez eine deutlich aufrechtere Fahrweise. Hüfttrapeze werden überwiegend im Wave- Freestyle- und Freeride Segment genutzt.

Bei dem Sitztrapez befindet sich der Körperschwerpunkt viel weiter unten, als beim Hüfttrapez. Es bietet mehr Kontrolle in überpowerten Situation und auch große Segel lassen sich mit einem Sitztrapze leichter handeln. Insgesamt bietet ein Sitztrapze mehr Komfort - zum Einsatz kommt es großteils im Racebereich und bei Freeridern, die gern lange Strecken zurücklegen.