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Windsurfsegel

DAS WINDSURFSEGEL

Wir helfen Dir, das passende Segel für den Einstieg zu finden.

Welches Bild geht Dir durch den Kopf, wenn Du das Wort Windsurfsegel hörst? Lass mich raten: Du siehst ein Segel, in dem bereits der Mast eingeschoben ist. Die Verlängerung steckt. Das Vorliek ist durchgezogen und gibt dem ganzen ein sattes Profil. Auf Schulterhöhe ist der Gabelbaum befestigt und das Schothorn gespannt. Eigentlich perfekt, um direkt auf's Wasser zu starten.

Moment! Jetzt bringen wir erst mal ein Bisschen Ordnung in die Begrifflichkeiten. Denke ich an ein Windsurfsegel, schwebt mir ein ausgerollter Haufen Monofilm/ X-Ply im Kopf herum, der danach schreit in Form gebracht zu werden. Du merkst worauf ich hinaus möchte. Genau! Dein Bild umfasst ein komplettes Windsurf-Rigg. Sprechen wir von Segel, ist tatsächlich nur die Basis gemeint.

"Das Windsurfsegel inklusive aller Komponenten:  Mast, Gabelbaum, Startschot, Verlängerung usw. ergibt ein vollständiges Windsurf-Rigg."

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Erst das Segel - dann der Rest:

Das Windsurfsegel stellt die Grundlage da. Für Dein erstes Segel ist es wichtig, dass es genau auf Dich abgestimmt ist. Hast Du Dich für ein konkretes Segel entschieden, kannst Du danach die passenden Rigg-Komponenten auswählen. Diese Reihenfolge solltest Du unbedingt einhalten! Kaufst Du erst den Mast, schränkt das Deine Freiheit bei der Wahl des Segels ein - schließlich musst Du darauf achten, dass das Segel auf den Mast passt.

Wie viele Windsurfsegel benötige ich?

Mittlerweile reichen mir vier Segel. Damit kann ich alle Bedingungen abdecken, die mir auf dem Wasser ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Anderen wiederum reichen drei Segel. Mein Surf-Kumpel hat den ganzen Kofferraum voll. Du siehst: richtig oder falsch gibt es nicht. Es richtet sich viel mehr danach, welche Windrange Du mit Deiner Segelpalette abdecken möchtest. Für den Anfang solltest Du mit einem Segel starten. Bei Bedarf ist ein zweites schnell besorgt.

"Möchtest Du Deine Segelpalette erweitern? Bleibe bei einem Modell und einem Hersteller. Vermeide wildes durcheinander Kaufen unterschiedlicher Marken."

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Wie wähle ich die passende Größe meines Windsurfsegels?

Es geht darum ein Gefühl für's Segel zu bekommen. Die Grundlagen aus dem Surfkurs zu festigen. Sicherheit auf dem Wasser zu gewinnen. Deine Mühe wird belohnt! Eine saubere Technik beim Windsurfen wird es Dir nachhaltig auf dem Wasser einfacher machen. OK, welche Größe benötige ich jetzt? Das ist abhängig von Deiner körperlichen Beschaffenheit. Zu Beginn ziehst Du das Segel über die Startschot (Aufholleine) aus dem Wasser. Das kostet viel Kraft! Daher ist die richtige Wahl der Segelgröße wichtig. Bei einem Körpergewicht zwischen 60-70 Kilogramm, richte Deinen Blick auf Segelgrößen zwischen 4.7 und 5.0. Gehörst Du zur oberen Gewichtsklasse und bringst 85 Kilo + auf die Waage: greife zum Windsurfsegel zwischen 6.0 und 7.0 Quadratmetern.

Worauf muss ich sonst noch achten?

Es gibt verschiedene Segeltypen. Als Windsurfeinsteiger ist für Dich die Kategorie der Freeridesegel interessant. In kleinen Größen unterhalb von 4.7 Quadratmetern kannst Du auch zum Wavesegel greifen - diese sind unheimlich leicht und gut im Handling. Finger Weg von Racesegeln oder sogenannten Segeln mit Cambern (Profilzangen). Einen Blick auf diese Segelgruppe kannst Du wagen, sobald Du auf dem Freeride-Board sicher unterwegs bist.

Gut zu wissen:

- die Größe des Windsurfsegels wird in Quadratmetern (qm) angegeben
- bei viel Wind verwendest Du ein kleines Segel.
- bei wenig Wind nimmst Du ein größeres Segel.

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